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SUP-Board aufpumpen: Der richtige Druck in PSI

Der häufigste Fehler beim Stand-up-Paddling passiert am Ufer, nicht auf dem Wasser: zu wenig Druck im Board. Ein weich gepumptes Brett biegt sich unter dem Standfuß durch und schiebt bei jedem Schlag eine Welle vor sich her.

Wie viel PSI wirklich nötig sind

15 PSI sind die Untergrenze, mit der ein aufblasbares Board vernünftig fährt. Zwischen 15 und 18 PSI liegt der Bereich, in dem die meisten Boards ihre Spezifikation erreichen. Modelle mit doppelter Lage und Carbonverstärkung vertragen 20 PSI und mehr, siehe die Boards mit Carbon-Rails.

Entscheidend ist: die letzten zwei bis drei PSI machen den größten Unterschied und sind zugleich die anstrengendsten. Genau dort brechen die meisten ab, weil der Gegendruck an der Handpumpe steil ansteigt.

  • Manometer benutzen: Ein Board fühlt sich schon bei 10 PSI hart an. Der Unterschied zu 18 PSI ist mit der Hand nicht zu erkennen, mit dem Manometer sofort.
  • Zweistufige Pumpen: Bis etwa 7 PSI im Doppelhub arbeiten, dann auf einfachen Hub umstellen. Das spart Kraft und Zeit.
  • Elektropumpe: Wer regelmäßig raus will, spart sich die Arbeit, siehe den Test der elektrischen SUP-Pumpen.
  • Ventil prüfen: Der Stift im Ventil muss beim Aufpumpen in der oberen Position stehen. Steht er unten, entweicht die Luft beim Abziehen des Schlauchs.
  • Nach Zuladung entscheiden: Bei viel Gewicht auf dem Board zählt jedes PSI, siehe Boards mit hoher Zuladung.

Sonne, Kälte und der Druck

Luft dehnt sich bei Wärme aus. Ein Board, das im Schatten auf 18 PSI gepumpt wurde und danach eine Stunde in der Sonne liegt, kann deutlich darüber landen. Umgekehrt fällt der Druck im kalten Wasser spürbar ab, was das Board weicher macht, als es sich am Ufer anfühlte.

Praktisch heißt das: an heißen Tagen im Schatten aufpumpen oder das Board nach dem Aufpumpen ins Wasser legen. Wer es aufgepumpt im Auto lässt, sollte vorher Luft ablassen.

Nach der Tour

Zum Packen die Luft vollständig ablassen und das Board vom Heck zum Ventil aufrollen, damit die Restluft entweicht. Wer eine Elektropumpe mit Absaugfunktion hat, spart sich das Knien auf dem Board. Danach gehört das Board trocken in die Tasche, warum das wichtig ist, steht im Ratgeber zu Pflege und Lagerung.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich ein SUP-Board überpumpen?

Ja, deshalb steht der maximale Druck auf dem Board. Wird er dauerhaft überschritten, leiden die Nähte. Ein einmaliges leichtes Überschreiten in der Sonne ist unkritisch, sollte aber korrigiert werden.

Wie lange hält ein Board die Luft?

Ein dichtes Board verliert über Tage kaum messbar Druck. Ein sichtbarer Abfall über Nacht deutet auf ein undichtes Ventil hin, das sich meist nachziehen lässt.

Wie lange dauert das Aufpumpen von Hand?

Acht bis zwölf Minuten bis 15 PSI, je nach Boardgröße und Pumpe. Mit einer Elektropumpe rund fünf Minuten ohne eigenen Kraftaufwand.

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