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SUP-Yoga: Wie du auf dem Board anfängst

Yoga auf dem Wasser ist weniger esoterisch, als es klingt: Das Board zwingt zu langsamen Bewegungen und macht aus jeder Position eine Gleichgewichtsübung.

Das richtige Board

Für SUP-Yoga zählt Fläche, nicht Tempo. Ein breites Allroundboard ab 82 cm mit durchgehendem Deckpad ist ideal, siehe den SUP-Board Test. Schmale Race-Boards sind dafür unbrauchbar.

Wichtig ist außerdem der Druck: Ein weiches Board gibt unter den Händen nach und macht jede Position wackeliger, als sie sein müsste. Auf volle 15 bis 18 PSI pumpen, siehe den Ratgeber zum richtigen Druck.

Ankern statt treiben

  • Anker oder Leine: Ohne Fixpunkt treibst du in fünf Minuten quer über den See. Ein leichter Sandanker an den Bugring reicht auf flachem Wasser.
  • Flaches Wasser suchen: Ein bis zwei Meter Tiefe, windgeschützt, ohne Bootsverkehr.
  • Finne beachten: Im Flachwasser stößt die Finne auf. Entweder tieferes Wasser wählen oder eine kurze Finne einsetzen, siehe SUP-Finne Test.
  • Paddel sichern: Es liegt quer unter den Gurten, sonst schwimmt es weg, sobald du in die erste Position gehst.
  • Nichts Loses an Bord: Handy nur in der wasserdichten Hülle, alles andere bleibt am Ufer.

Die ersten Positionen

Fang im Vierfüßlerstand an und bleib dort ein paar Atemzüge, um zu spüren, wie das Board auf Verlagerung reagiert. Danach folgen Kindhaltung, herabschauender Hund und Brett. Stehende Positionen kommen zuletzt, und zwar mit den Füßen mittig über der Boardachse, nicht an den Kanten.

Die wichtigste Regel: langsam bewegen und den Blick auf einen festen Punkt am Ufer richten. Wer eine Position abbricht, geht in den Vierfüßlerstand zurück statt zu versuchen, die Balance in der Bewegung zu retten.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich ein spezielles Yoga-Board?

Nein. Ein breites Allroundboard mit durchgehendem Deckpad erfüllt denselben Zweck. Spezielle Yoga-Boards haben lediglich ein größeres Pad und mehr Befestigungspunkte.

Wie verhindere ich, dass das Board wegtreibt?

Mit einem kleinen Anker am Bugring oder einer Leine zu einem Steg. Ohne Fixpunkt endet jede Einheit als Drift über den See.

Ist SUP-Yoga schwieriger als Yoga an Land?

Ja, in jeder Position kommt Balancearbeit dazu. Genau das ist der Reiz, für den Anfang reichen deshalb einfache Haltungen.

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