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SUP mit Hund: So klappt die erste gemeinsame Ausfahrt

Die meisten Hunde lernen Stand-up-Paddling schneller als ihre Menschen. Vorausgesetzt, die erste Ausfahrt findet nicht direkt auf dem Wasser statt.

Übung an Land

Leg das aufgepumpte Board im Garten oder im Wohnzimmer aus und lass den Hund darauf fressen, liegen und warten. Zwei bis drei Tage reichen meist, damit das Board ein normaler Ort ist statt ein wackeliges Ding. Erst danach geht es ins knietiefe Wasser.

Dort gilt: du steigst zuerst auf, der Hund folgt auf Kommando. Feste Plätze helfen, üblich ist vor den Füßen des Paddlers oder direkt am Bug. Ein Hund, der frei über das Deck läuft, kippt das Board zuverlässig.

Ausrüstung

  • Board mit Reserve: Das Hundegewicht zählt zur Zuladung. Bei größeren Hunden lohnt der Blick auf Boards mit mehr Volumen.
  • Deckpad: Ein durchgehendes, weiches Pad gibt Krallen Halt. Auf glattem PVC rutscht der Hund bei jeder Bewegung.
  • Hundeschwimmweste: Mit Griff am Rücken, damit du den Hund aus dem Wasser aufs Board heben kannst.
  • Keine Leine am Board: Eine festgemachte Leine ist bei einem Sturz gefährlich. Der Hund muss frei wegschwimmen können.
  • Wasser mitnehmen: Seewasser ist keine Trinkquelle, gerade an der Küste. Eine Kühltasche mit Wasser gehört auf längere Touren.

Krallen und Material

Aufblasbare Boards sind robuster, als viele denken. Das Deckpad ist deutlich zäher als die PVC-Außenhaut, und genau dort steht der Hund. Kurz geschnittene Krallen schaden trotzdem nicht, und ein zusätzliches Handtuch auf dem Pad schützt Board und Pfoten gleichermaßen.

Wichtiger ist die Landung: Ein Hund, der vom Steg auf ein hartes Board springt, trifft mit der ganzen Wucht auf. Ins Wasser lassen und vom Wasser aus aufsteigen ist der schonendere Weg für beide.

Häufig gestellte Fragen

Ab welcher Größe wird der Hund zum Problem?

Nicht die Größe entscheidet, sondern die Ruhe. Ein 30-Kilo-Hund, der liegen bleibt, ist einfacher als ein kleiner, der ständig die Seite wechselt. Rechne das Gewicht in die Zuladung ein.

Zerkratzen Krallen das Board?

Auf dem Deckpad praktisch nicht. Kritisch sind die Seitenwände, dort sollte der Hund nicht hochklettern.

Braucht der Hund eine Schwimmweste?

Auf ruhigem Wasser für gute Schwimmer nicht zwingend. Der Griff am Rücken ist aber der eigentliche Grund für die Weste: Ohne ihn bekommst du einen nassen Hund kaum wieder aufs Board.

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